Musik. Einfach Musik.

Hell yes.

Da ertappt man den eigenen Vater mit ... *schluck* schrecklicher - unaussprechlich schrecklicher - Musik auf dem Handy. (Soll ich es sagen? Okay. Es war Justi- Nein, ich kann es nicht aussprechen.) Man ist traumatisiert, dezent verzweifelt und hockt  um 02:31h morgens im Zimmer, bastelt an einer Geschichte herum und kommt schlicht nicht weiter mit dem Kram, obwohl man schon seit elf Uhr versucht, ein Kapitel umzuschreiben. (Hey, wer kennt diese Situation nicht?)

Und dann passiert so was. 

Man guckt ein Video einer Band, die man eigentlich sowieso mag, hier war's Madsen ...

Ach, ich hör auf mit dem Quatsch von wegen "man tut etwas."

Also, ich gucke ein Video von Madsen und merke, dass mir die Musik schon irgendwie verdammt gut gefällt ... "Vielleicht" hieß das Lied. Und ich merke, dass es toll ist. Also suche ich weiter nach Musik und finde "Euphorie" und "Verschwende dich nicht". So weit, so gut. Aber dann findet man sowas wie "Nachtbaden" und ist von der Kraft in so einem Lied wie erschlagen, von dieser riesengroßen Lebensfreude in jedem Wort, in jedem Ton.

Aber es ist ja nicht nur dieses eine Lied! In jedem Musikstück, in jeder einzelnen Note, die man singt oder auf irgendeinem Instrument zögernd spielt, liegt ein Stück Leben, ein Stück Dasein, mitten in dieser leuchtenden, pulsierenden Realität. Dafür lieben wir die Musik, sie vereint uns, sie bringt uns zum Springen und zum Tanzen, wobei man mein Tanzen eigentlich nicht so bezeichnen kann, ich hüpf dann einfach nur irgendwie rum wie ein irischer Kobold. Aber selbst das ist in diesem Moment völlig egal!

Musik zeigt uns, dass wir am Leben sind. Weil wir springen. Weil wir uns auspowern. Weil wir schreien, weil wir singen, weil wir einfach nur über allem fliegen, mit ausgebreiteten Armen, mitten durchs Sonnenlicht und durch die  pulsierende Kraft unseres Herzens, durch die Möglichkeit, einfach alles zu vergessen und für vier Minuten ausgelassen zu sein. Ganz egal, was danach passiert: Für kurze Zeit ist alles absolut egal außer der Melodie und den Lichtern und den verwischten Farben der Welt um dich herum.

Wenn ihr also grade Zeit habt, dann sucht euch euer schnellstes, lautestes Lieblingslied und hüpft mal ein bisschen rum, egal ob alleine oder mit irgendwem. Hier mal vier Gründe dafür: 1.) Es verbrennt Kalorien. 2.) Ihr hört euer Lieblingslied. Das ist praktisch schon ein Allheilmittel. 3.) Danach werdet ihr euch besser fühlen, weil ihr Energie verbrannt habt. 4.) Es macht verdammt noch mal so glücklich wie sonst nichts. Ich werde das jetzt auch machen, trotz der Gefahr, dass meine Familie aufwacht. Wenn ihr wollt, könnt ihr euch bei so einer Aktion auf "YOLO" beziehen, wenn euch das Wort gefällt, ich find's irgendwie schwachsinnig, aber es ist ja eure Sache ;-)

Also, viel Spaß dabei. Ich schalte mir jetzt "Nachtbaden" in die Ohren.

Liebe Grüße,

Luna

 

Dieses Bild gehört dem/der BetreiberIn der Seite pinkypinkee.deviantart.com
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Kommentare: 1
  • #1

    Cat (Sonntag, 17 Februar 2013 10:51)

    Wie wahr <3
    Und wahnsinn, wie du das alles beschreibst, ausdrückst.
    Das ist toll, wirklich.

    Ich bin grad auch irgendwie weggetreten :D